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Kitesurfen, auch Kiteboarden oder Lenkdrachensegeln, ist ein relativ junger Trendsport, der aus dem Powerkiten entstanden ist. Beim Kitesurfen steht der Sportler auf einem Board, das Ähnlichkeit mit einem kleinen Surfbrett oder Wakeboard aufweist, und wird von einem Lenkdrachen (engl. kite) – auch Windschirm oder Schirm genannt – über das Wasser gezogen. Die Vorbewegung ähnelt daher in gewisser Weise dem Surfen mit Windantrieb.

Weltweit gibt es zurzeit nach Schätzungen von Experten und der Industrie etwa 500.000 Menschen, die diesen Sport regelmäßig betreiben. Die Anzahl der Kitesurfer hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Im Vergleich zu Windsurfen ist die Ausrüstung günstiger und kompakter. Abgesehen davon ermöglicht kein anderer Wassersport eine so umfangreiche Vielfalt an Sprüngen und Tricks.

In den letzten Jahren wurde die Ausrüstung stark verbessert. Sämtliche Hersteller haben ihre Produkte mit umfassenden Sicherheitssystemen ausgestattet oder noch weiter verbessert. Experten raten daher ab, Kite- und Bar-Systeme (Lenkstange) zu benutzen, die vor dem Jahr 2006 erschienen sind, da erst danach die Sicherheit wesentlich erhöht wurde.